Willkommen beim Eisenworkshop

Das in der Schweiz wieder entdeckte Eisenmangelsyndrom kann erfolgreich behandelt werden. Je nach Leidensdruck der Patienten sind intravenöse Behandlungen notwendig. Es handelt sich um eine neue Indikation für eine kurative Behandlung. Anstelle eines „Learning by doing“ führt die Swiss Iron Health Organisation SIHO Aus- und Weiterbildungen durch. Wer den Workshop absolviert, kann ein Ärztliches Eisenzentrum führen und Mitglied der SIHO werden.

Ende 2013 wurde die Sicherheit von intravenösen Eisenbehandlungen durch die deutsche Behörde BfArM, Swissmedic und den Eisenhersteller Vifor Pharma offiziell in Frage gestellt. Diese Institutionen sind damit auf die verschärften SIHO-Richtlinien eingeschwenkt.

Die Swiss Iron Health Organisation hat 2005 erste Richtlinien festgelegt für optimal wirksame, gefahrlose und kosteneffiziente Behandlungen. 2008 wurden die SIHO-Richtlinien im Sicherheitsbereich verschärft (Markteinführung von Eisencarboxymaltose). Das den Ärztlichen Eisenzentren zur Verfügung stehende Swiss Iron System SIS erfüllt die Qualitäts– und Sicherheitskriterien der SIHO-Richtlinien.

  • Welche Patienten müssen behandelt werden?
  • Welche Eisenpräparate sollen für welche Patienten verwendet werden?
  • Wie ist die Dosierung?
  • Wie sind die Intervalle?
  • Wie kann die Sicherheit optimiert werden?
  • Wann müssen Nachkontrollen stattfinden?
  • Wie können die Blutwerte mit der Symptomatik korreliert werden?
  • Wie kann die Erhaltungstherapie zur Vermeidung von Rückfällen bei Risikogruppen berechnet und geplant werden?
  • Wie kann die Behandlungsqualität gemessen werden?